Du kennst es vielleicht: Im schnellen Spielgeschehen zerreißt plötzlich das Bild oder ruckelt spürbar. Dieses “Screen Tearing” entsteht, wenn deine Grafikkarte mehr Bilder pro Sekunde rendert, als dein Monitor darstellen kann. Die Folge: Der Monitor zeigt Teile mehrerer Bilder gleichzeitig – das Ergebnis sind horizontale Schnittkanten im Bild. Alternativ kann es zu Rucklern kommen, wenn die Grafikkarte weniger Frames liefert als der Monitor aktualisiert (dann wird ein Bild mehrfach angezeigt). Für Gamer ist beides ärgerlich, denn es stört die Immersion und erschwert im schlimmsten Fall das Zielen oder Reagieren.
Um dieses Problem zu lösen, gibt es drei Technologien: V-Sync, FreeSync und G-Sync. Wo liegen die Unterschiede und welche ist für dich optimal?
V-Sync: Der Klassiker gegen Tearing
V-Sync synchronisiert die FPS mit der Bildwiederholrate des Monitors (z.B. 60 FPS bei 60 Hz). Dadurch verschwindet das Tearing, aber Input-Lag (Verzögerung der Eingabe) und Mikroruckler treten auf. Sinkt die FPS deutlich unter die Monitorfrequenz, wird die Framerate weiter reduziert (z.B. auf 30 FPS bei einem 60-Hz-Bildschirm). Für kompetitives Spielen ist V-Sync deshalb kaum geeignet.
Allerdings hat V-Sync auch Nachteile. Da Bilder bei aktivem V-Sync zurückgehalten werden, bis der Monitor bereit für das nächste Frame ist, entsteht Input-Lag – eine spürbare Eingabeverzögerung. Deine Mausbewegungen oder Tastendrücke fühlen sich weniger direkt an. Zudem kann es bei V-Sync zu Mikrorucklern kommen, wenn die Grafikkarte die Ziel-Framerate nicht konstant halten kann. Fällt deine FPS unter die Hz-Zahl des Monitors (etwa auf 50 FPS bei einem 60-Hz-Bildschirm), muss V-Sync oft auf 30 FPS runterregeln, was das Spiel noch unflüssiger macht. Kurz: V-Sync löst das Tearing-Problem, kann aber Reaktionszeit und Flüssigkeit beeinträchtigen. Für kompetitive Spiele ist es deshalb oft nicht ideal.
FreeSync: AMDs variable Synchronisation
FreeSync (AMD, seit 2015) nutzt den offenen Adaptive-Sync-Standard (VESA). Hier passt sich die Bildwiederholrate des Monitors dynamisch den FPS der Grafikkarte an (z.B. 45 Hz bei 45 FPS). Dadurch wird Tearing vermieden und ein flüssiges Bild garantiert, ohne merklichen Input-Lag. FreeSync ist preiswert, in vielen Monitoren verfügbar und unterstützt oft auch NVIDIA-Karten („G-Sync Compatible“).
In der Praxis bedeutet das: Erzeugt die GPU 45 FPS, läuft der Monitor mit 45 Hz. Steigt die Framerate auf 100 FPS, zieht der Monitor – sofern möglich – nach. Das sorgt für nahtlose Übergänge ohne Tearing oder Ruckeln. Zudem verhindert FreeSync, dass die GPU mehr Frames liefert, als der Monitor darstellen kann, was eine gleichmäßige Darstellung selbst bei schwankenden FPS gewährleistet.
FreeSync wurde für AMD-Grafikkarten entwickelt, doch viele Monitore unterstützen mittlerweile auch NVIDIA-Karten. Es gibt FreeSync-Displays in verschiedenen Preisklassen – von einfachen 1080p-60Hz-Modellen bis hin zu 4K-HDR-Bildschirmen mit 144 Hz. AMD hat zudem Unterkategorien eingeführt: FreeSync Premium (höhere Hz, Low Framerate Compensation) und FreeSync Premium Pro (zusätzlich mit HDR-Unterstützung). Grundsätzlich gilt: FreeSync = Adaptive Sync – und das funktioniert ohne zusätzliche Hardware im Monitor.
Falls du noch intensiver in deine Spiele eintauchen möchtest, könnte ein Curved Monitor zum Zocken genau das Richtige sein. Diese Monitore erhöhen die Immersion durch eine stärkere räumliche Wirkung und sorgen so für ein angenehmeres Seherlebnis. Besonders im Zusammenspiel mit FreeSync oder G-Sync kannst du die Vorteile eines Curved-Displays optimal ausnutzen.
G-Sync: NVIDIAs Lösung mit eigenem Modul
G-Sync (seit 2013) wurde von NVIDIA entwickelt und verfolgt dasselbe Ziel wie FreeSync: eine synchronisierte Bildrate zwischen GPU und Monitor für ein flüssiges, tearingfreies Bild. Der Hauptunterschied: G-Sync ist proprietär und nutzt einen speziellen NVIDIA-Chip im Monitor zur Steuerung der variablen Bildrate. Lange Zeit waren diese Monitore NVIDIA-exklusiv und mussten zertifiziert werden.
Solltest du dich für einen G-Sync-Monitor entscheiden, benötigst du eine passende NVIDIA-Grafikkarte. Hier hast du die Wahl zwischen RTX- und GTX-Modellen. Die Unterschiede zwischen NVIDIA RTX und GTX betreffen nicht nur den Preis, sondern vor allem Raytracing und zusätzliche Features, die für besonders realistische Grafiken sorgen.
Die Funktionsweise ähnelt FreeSync: Die Refresh-Rate passt sich dynamisch den FPS an, typischerweise von ca. 30 FPS bis zur maximalen Hertz-Zahl des Monitors (z. B. 30–144 Hz). Fällt die Framerate darunter, greift Low Framerate Compensation (LFC), indem Frames verdoppelt werden – eine Technik, die moderne FreeSync-Monitore ebenfalls beherrschen.
G-Sync galt lange als Premium-Technologie, da NVIDIA hohe Standards an Farbkalibrierung, Motion Blur Reduktion (ULMB) und Qualität setzte – allerdings zu einem höheren Preis. Mittlerweile gibt es aber auch G-Sync Compatible-Monitore ohne NVIDIA-Chip (zertifizierte FreeSync-Displays) sowie G-Sync Ultimate für High-End-HDR-Monitore mit strengen Anforderungen an Helligkeit, Kontrast und Latenz.
Unterschiede zwischen FreeSync und G-Sync
Sowohl FreeSync als auch G-Sync lösen also das gleiche Grundproblem und funktionieren ähnlich – doch es gibt wichtige Unterschiede für dich als Verbraucher:
- Offener Standard vs. proprietär: FreeSync basiert auf dem offenen Adaptive-Sync-Standard, den Hersteller lizenzfrei nutzen können. G-Sync hingegen erfordert einen NVIDIA-Chip im Monitor sowie eine Lizenz. Früher war G-Sync ein geschlossenes System, heute unterstützen viele G-Sync-Monitore per Firmware auch Adaptive-Sync.
- Kompatibilität: FreeSync wurde für AMD-GPUs entwickelt, funktioniert aber auch mit neueren NVIDIA-Karten („G-Sync Compatible“). Umgekehrt gilt: Reines G-Sync (mit Modul) benötigt zwingend eine NVIDIA-GPU – AMD-Karten können hier keine VRR nutzen.
- Hardware und Bildqualität: G-Sync-Monitore nutzen einen NVIDIA-Chip, der präzise abgestimmte Overdrive-Settings und eine gleichbleibende Bildqualität sicherstellt. Dadurch sind Ghosting und Helligkeitsschwankungen selten. FreeSync-Monitore arbeiten mit der vorhandenen Skalierungselektronik, wodurch die Qualität je nach Modell variiert. Hochwertige FreeSync-Displays bieten eine ebenso saubere Darstellung, während günstige Modelle in niedrigen FPS-Bereichen leicht flackern können.
- VRR-Bereich: G-Sync deckt typischerweise weite Frequenzbereiche ab (z. B. 30–144 Hz, mit LFC sogar bis 1 FPS). FreeSync kann ebenfalls große Bereiche abdecken, aber je nach Modell variiert die Range. Günstige FreeSync-Monitore arbeiten teils nur von 48–75 Hz, während bessere Modelle 30–144 Hz oder mehr bieten. Seit FreeSync Premium ist LFC Pflicht, um niedrige FPS auszugleichen.
- Preis und Marktangebot: FreeSync ist günstiger, da kein teurer NVIDIA-Chip nötig ist. Es gibt eine große Auswahl an FreeSync-Monitoren ohne Aufpreis gegenüber herkömmlichen Displays. G-Sync-Monitore kosteten traditionell mehr – z. B. lag ein 24-Zoll-144-Hz-FreeSync-Monitor oft unter 200 €, während ein vergleichbares G-Sync-Modell 300–400 € kosten konnte. Zwar spielen auch Faktoren wie Panelqualität und Markenaufschläge eine Rolle, doch grundsätzlich bedeutet G-Sync höhere Preise.
Vor- und Nachteile von FreeSync und G-Sync
Nachfolgend die wichtigsten Plus- und Minuspunkte der beiden VRR-Systeme im Überblick:
FreeSync Vor- und Nachteile
G-Sync Vor- und Nachteile
Einfluss auf Input-Lag, Bildqualität und Performance
Für dich als Gamer sind vor allem Eingabeverzögerung (Input-Lag), Bildqualität und allgemeine Performance wichtig. Wie schlagen sich V-Sync, FreeSync und G-Sync in diesen Bereichen?
- Input-Lag: V-Sync erhöht den Input-Lag spürbar, da die GPU auf den Monitor warten muss. Dadurch fühlen sich Eingaben verzögert an. FreeSync und G-Sync minimieren diesen Effekt, indem sie die Bildrate flexibel anpassen. Zwischen beiden Technologien gibt es keinen merklichen Unterschied. Für schnelle Reaktionen solltest du V-Sync deaktivieren und stattdessen eine VRR-Technologie nutzen.
- Bildqualität: Ohne Sync-Technologie entsteht Tearing, V-Sync verhindert das zwar, verursacht aber Ruckler bei FPS-Schwankungen. FreeSync und G-Sync sorgen für ein flüssiges, gleichmäßiges Bild. G-Sync bietet oft eine feinere Abstimmung gegen Bewegungsunschärfe, während günstige FreeSync-Monitore leichte Qualitätsschwankungen haben können. Insgesamt liefern beide eine deutlich bessere Darstellung als V-Sync.
- Gaming-Performance (FPS): FreeSync und G-Sync erhalten die FPS stabil, während V-Sync zu starken Einbrüchen führen kann (z. B. von 60 auf 30 FPS). Da FreeSync und G-Sync keine FPS senken, bleibt die Performance maximal nutzbar. Falls die GPU weit mehr FPS liefert als der Monitor darstellen kann, hilft eine Begrenzung der Framerate per Treiber, um Leistung zu sparen und den Input-Lag weiter zu reduzieren.
Neben der richtigen Synchronisations-Technologie ist vor allem das Panel entscheidend für dein Gaming-Erlebnis. Dabei gibt es klare Unterschiede zwischen IPS, TN und VA. Je nachdem, ob dir schnelle Reaktionszeiten, kräftige Farben oder tiefer Kontrast wichtig sind, solltest du dich über die verschiedenen Panel-Arten informieren.
Preisunterschiede und Verfügbarkeit
Wie bereits erwähnt, gibt es bei den Kosten klare Unterschiede. FreeSync-Monitore sind oft günstiger, teils sogar zum selben Preis wie Modelle ohne Adaptive Sync. Du musst also kein großes Budget einplanen, um in den Genuss von FreeSync zu kommen. Einsteiger-Gaming-Monitore (Full HD, 144 Hz) mit FreeSync bekommst du häufig schon um die 150–200 Euro neu. Selbst 4K-Monitore mit FreeSync gibt es mittlerweile zu vernünftigen Preisen, abhängig von den restlichen Features.
G-Sync-Monitore sind teurer, da sie einen NVIDIA-Chip benötigen. Ein vergleichbarer 144-Hz-G-Sync-Monitor kostet oft mehrere hundert Euro mehr. Während die Preise heute moderater sind als früher, bleibt G-Sync meist eine Mittel- bis Oberklasse-Technologie (QHD, HDR, 240 Hz+), wodurch die Durchschnittspreise höher liegen. Unter ~300 € gibt es kaum native G-Sync-Modelle.
Alternativ existieren viele „G-Sync Compatible“-Monitore, die preislich mit FreeSync-Displays vergleichbar sind – weil sie letztlich FreeSync-Monitore sind. Für VRR ist ein teurer G-Sync-Monitor also nicht zwingend nötig.
Auch bei Grafikkarten kann das Budget eine Rolle spielen: NVIDIA-Grafikkarten (die ja für G-Sync nötig sind) sind im High-End meist teurer als die Konkurrenz von AMD. Allerdings gibt es auch im mittleren Segment erschwingliche NVIDIA-Modelle, und AMD hat teure GPUs – hier kommt es also eher darauf an, welche Marke du bevorzugst und welches Modell du ins Auge gefasst hast. Rein für die Sync-Technologie muss man keine spezielle Grafikkarte kaufen, man sollte nur beachten: NVIDIA-Karten + FreeSync-Monitor funktioniert (heute) meistens, aber früher war man mit einer NVIDIA-Karte quasi gezwungen, auch mehr fürs Display zu zahlen. AMD-Karten + G-Sync-Monitor ist hingegen nicht ratsam, da dort die VRR-Funktion brachliegt.
Egal ob FreeSync oder G-Sync: Ohne eine gute Grafikkarte hilft dir die beste Monitor-Technik nicht weiter. Deshalb solltest du wissen, welche Hersteller zuverlässig sind und gute Qualität bieten. Hier findest du einen Überblick der aktuell besten Grafikkartenhersteller, damit deine neue GPU perfekt zu deinem Setup passt.
Welche VRR-Technologie passt zu dir?
Du hast (oder planst) eine AMD-Grafikkarte: Greif zu einem FreeSync-Monitor. G-Sync bringt dir mit AMD keinen Vorteil, da VRR hier nicht funktioniert. FreeSync bietet dir die volle Leistung deiner GPU – mit viel Auswahl und meist günstigeren Preisen. Achte darauf:
- Hertz-Bereich & VRR-Range (z. B. 48–144 Hz oder besser)
- FreeSync Premium, um sicherzugehen, dass niedrige FPS flüssig bleiben
Falls du später zu NVIDIA wechselst: Viele FreeSync-Monitore funktionieren trotzdem als G-Sync Compatible, sodass du flexibel bleibst.
Du hast eine NVIDIA-Grafikkarte?
Du hast zwei sinnvolle Optionen:
- Option 1: Ein echter G-Sync-Monitor – ideal, wenn du höchste Qualität und maximalen Komfort willst. Besonders attraktiv für High-End-Displays wie 240-Hz-eSports-Monitore oder 4K-HDR1000-Modelle, da sie ein perfekt abgestimmtes VRR-Erlebnis bieten. Dank NVIDIA-Zertifizierung garantieren sie fehlerfreie Performance ohne manuelles Feintuning. Zusätzlich bekommst du exklusive Features wie NVIDIA Reflex Analyzer (misst Eingabeverzögerung) oder bessere HDR-Unterstützung mit G-Sync Ultimate. Allerdings sind diese Monitore teurer.
- Option 2: Ein FreeSync/G-Sync-Compatible-Monitor – die beste Wahl für die meisten Gamer, da preiswerter und oft genauso gut. Moderne NVIDIA-Karten unterstützen Adaptive Sync zuverlässig, sodass du VRR auch ohne das teure G-Sync-Modul nutzen kannst. NVIDIA führt eine offizielle Liste von G-Sync Compatible-Monitoren, die garantiert einwandfrei laufen – aber auch viele nicht gelistete FreeSync-Modelle funktionieren mit ein wenig Feintuning problemlos. Damit bekommst du VRR ohne den NVIDIA-Aufpreis.
Wenn du mit einer modernen NVIDIA-Grafikkarte spielst, profitierst du neben G-Sync möglicherweise auch von DLSS. Diese Technologie erhöht deine Framerate, ohne dass du auf Bildqualität verzichten musst. Wie genau das funktioniert, erfährst du in unserem Artikel darüber, was DLSS eigentlich ist und wann es für dich Sinn macht.
Du spielst kompetitive Shooter/ESports-Titel: Für maximale Reaktionsgeschwindigkeit verzichten manche Profis ganz auf VRR und nehmen leichtes Tearing in Kauf, um absolut keinen Input-Lag zu haben. Für die meisten Gamer ist FreeSync oder G-Sync jedoch die bessere Wahl – besonders in Kombination mit einem 240-Hz-Monitor, da du flüssiges Gameplay ohne Tearing bekommst. Falls deine FPS regelmäßig über der Monitor-Hz-Zahl liegen (z. B. 300 FPS bei 240 Hz), solltest du ein FPS-Limit knapp unter 240 FPS setzen, um unnötige Schwankungen zu vermeiden und das Bild stabil zu halten.
Beste Lösung für eSports: VRR nutzen, aber die Grafikeinstellungen so anpassen, dass die FPS konstant über der Hz-Rate bleiben – so bekommst du ein flüssiges Bild ohne Lags oder Tearing.
Übrigens gibt es FreeSync und G-Sync nicht nur für Desktop-Monitore, sondern auch in Gaming-Notebooks. Ein Gaming Laptop mit 144 Hz bietet dir unterwegs ebenfalls eine flüssige Darstellung ohne Tearing oder Ruckeln. Wenn du gerne mobil spielst, solltest du einen Blick darauf werfen, welche Technologien auch hier am besten passen.
Du legst Wert auf Bildqualität und Grafikgenuss: Spielst du vor allem Singleplayer-Spiele, RPGs oder Action-Adventures, dann sind FreeSync oder G-Sync ein Muss, um störendes Tearing zu vermeiden. Beide Technologien liefern ein tolles Ergebnis: Mit AMD-GPU hast du mit FreeSync + HDR (z. B. FreeSync Premium Pro) eine exzellente Erfahrung, während NVIDIA-GPUs mit einem G-Sync Ultimate HDR-Monitor beeindruckende Bildwelten ermöglichen.
Aber: Die Bildqualität hängt nicht nur von VRR ab, sondern vor allem vom Panel, der Auflösung und HDR-Fähigkeit des Monitors. G-Sync-Monitore nutzen oft High-End-Panels, doch auch FreeSync-Displays mit OLED oder Mini-LED bieten großartige Bilder. Fazit: Investiere in einen guten VRR-Monitor – ob FreeSync oder G-Sync – um deine Spiele ohne Störungen zu genießen.
Du hast ein begrenztes Budget: Dann ist die beste Wahl ein FreeSync-Monitor – am besten kombiniert mit einer AMD-GPU oder einer NVIDIA-Karte im G-Sync-Compatible-Modus. So bekommst du für wenig Geld deutlich flüssigeres Gameplay. Ein teurer G-Sync-Monitor lohnt sich hier kaum – außer du findest ein Sonderangebot. Bedenke: Ein guter Monitor hält oft länger als eine Grafikkarte, daher solltest du nicht auf VRR verzichten. Zum Glück muss man das dank FreeSync auch im Budgetsegment nicht.
Du nutzt PC und Konsole am gleichen Monitor: Moderne Konsolen (Xbox Series X/S, PlayStation 5) unterstützen VRR über HDMI – und setzen dabei auf Adaptive Sync (FreeSync). Ein FreeSync-Monitor mit HDMI 2.1 sorgt also auf PC und Konsole für ein tearingfreies Bild. Reine G-Sync-Monitore sind problematisch, da sie nur mit einer NVIDIA-GPU VRR nutzen können und an der Konsole nicht synchronisieren. Es gibt wenige Ausnahmen, in denen neuere G-Sync-Module HDMI-VRR unterstützen, aber das ist selten und meist umständlich. Hast du z. B. eine Xbox und einen NVIDIA-PC, ist ein FreeSync/G-Sync-Compatible-Monitor die sicherste Wahl – so profitieren beide Systeme.
Fazit: FreeSync oder G-Sync – was sollst du nun wählen?
Am Ende kommt es auf deine Grafikkarte und dein Budget an. FreeSync bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und ist für die meisten Gamer die ideale Wahl: flüssiges, tearingfreies Gaming ohne hohe Kosten. G-Sync bietet keine bahnbrechenden Vorteile, kann aber mit hochwertiger Verarbeitung und Zusatzfeatures punkten – allerdings zum höheren Preis und mit weniger Flexibilität (nur mit NVIDIA nutzbar).
Unsere Empfehlung: Hast du eine klare Vorliebe für AMD oder NVIDIA? Dann bleib im jeweiligen Ökosystem (AMD → FreeSync, NVIDIA → G-Sync oder G-Sync-Compatible FreeSync). In allen anderen Fällen ist ein guter FreeSync-Monitor die beste Wahl, da er vielseitig, zukunftssicher und oft günstiger ist. G-Sync lohnt sich nur, wenn du als NVIDIA-Enthusiast das Maximum herausholen willst oder ein spezifisches G-Sync-Modell genau deinen Anforderungen entspricht.
Unterm Strich machst du mit beiden Technologien nichts falsch – FreeSync und G-Sync verbessern dein Gaming deutlich. Wichtig ist, V-Sync zu deaktivieren und stattdessen auf moderne Sync-Technik zu setzen. Sobald du einmal erlebt hast, wie butterweich ein Spiel mit FreeSync/G-Sync läuft, willst du nicht mehr zurück. Viel Erfolg bei der Monitorsuche – und auf dass dein Bild nie wieder zerreißt!