Maus für kleine Hände

Miss von der Handwurzel bis zur Spitze des Mittelfingers. Unter 17 Zentimetern brauchst du eine kleine und vor allem leichte Maus.

Mäuse werden nach Sensorwerten verkauft und nach Passform beurteilt. Wenn die Maus zu groß ist, greifst du automatisch mit den Fingerspitzen und ziehst das Handgelenk hoch. Genau daraus entstehen die Beschwerden, die viele Leute fälschlich der Maus an sich zuschreiben.

Die gute Nachricht: die passende Größe lässt sich in zwanzig Sekunden bestimmen, und danach fällt die Auswahl deutlich leichter.

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Richtig messen

Lege die Hand flach auf ein Blatt Papier und miss von der Handwurzel, also der Falte am Übergang zum Unterarm, bis zur Spitze des Mittelfingers. Miss zusätzlich die Breite über die Fingerknöchel.

Unter 17 Zentimetern Länge gehörst du in die kleine Kategorie, zwischen 17 und 19 in die mittlere, darüber in die große. Das ist keine exakte Wissenschaft, grenzt aber den Bereich stark ein.

Aus der Länge folgt der Griff: kleine Hände greifen meist mit den Fingerspitzen, große legen die Handfläche auf. Beides braucht unterschiedliche Formen.

Razer Cobra mit 57 Gramm

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Kompakte kabelgebundene Maus mit symmetrischer Form und sehr geringem Gewicht.

Vorteile
  • 57 Gramm, lässt sich mit den Fingerspitzen führen
  • Kompakte Form, passt zu kleinen Händen
  • Symmetrisch, auch für Linkshänder greifbar
Zu beachten
  • Nur zwei Seitentasten
  • Kabelgebunden
Einordnung: Bei kleinen Händen zählt das Gewicht mehr als die Form. Eine leichte Maus lässt sich aus dem Handgelenk führen, eine schwere zwingt den ganzen Arm mit.
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Gewicht ist bei kleinen Händen entscheidend

Wer mit den Fingerspitzen führt, bewegt die Maus aus dem Handgelenk. Jedes Gramm zählt dabei mehr als bei jemandem, der den ganzen Arm einsetzt. Modelle unter 70 Gramm sind hier klar im Vorteil.

Eine hohe, gewölbte Rückenpartie ist bei kleinen Händen hinderlich, weil sie den Handballen anhebt und die Finger streckt. Flachere, symmetrische Formen liegen besser.

Bei den Seitentasten gilt: sie müssen mit dem Daumen erreichbar sein, ohne dass du umgreifst. Bei großen Mäusen mit Daumenfeld ist genau das mit kleinen Händen nicht möglich.

Für Büro reicht die passende Form

Im Büro brauchst du keine hohen Abtastraten. Wichtig ist, dass die Maus zur Hand passt und leise klickt, wenn du nicht allein im Raum sitzt.

Einige Hersteller bieten dasselbe Modell in zwei Größen an. Das ist die einfachste Möglichkeit, ohne Ausprobieren die richtige Passform zu treffen.

Wenn du zwischen Notebook und Rechner wechselst, ist eine Maus mit zwei Verbindungswegen praktisch, weil du nicht jedes Mal den Empfänger umstecken musst.

Logitech Signature M650 in klein

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Kabellose Maus, ausdrücklich für kleine bis mittelgroße Hände gebaut, mit gedämpften Tasten.

Vorteile
  • Größe ausdrücklich für kleinere Hände ausgelegt
  • Leise Taster
  • Bluetooth und Empfänger, läuft an mehreren Geräten
Zu beachten
  • Kein besonders schneller Sensor, für schnelle Spiele nicht gedacht
  • Batterie statt Akku
Einordnung: Für Büroarbeit ist die Passform wichtiger als jede technische Kennzahl. Hersteller, die zwei Größen anbieten, machen die Auswahl leichter.
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Häufige Fragen

Wie messe ich meine Handgröße?

Von der Handwurzel bis zur Spitze des Mittelfingers. Unter 17 Zentimetern gilt als klein, 17 bis 19 als mittel, darüber als groß.

Welches Gewicht ist gut für kleine Hände?

Unter 70 Gramm. Wer mit den Fingerspitzen führt, bewegt die Maus aus dem Handgelenk, da wirkt sich Gewicht direkt aus.

Sind Mäuse mit Daumenfeld für kleine Hände geeignet?

Meist nicht. Sie sind für aufliegende Hände gebaut, die hinteren Tasten sind mit kleinen Händen kaum erreichbar.

Brauche ich hohe dpi-Werte?

Nein. Für Büro und Bildbearbeitung reichen 1000 bis 1600. Die Passform ist wichtiger als jede Sensorangabe.

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