Netzwerk
Ein Tower steht meist unter dem Tisch, hinter Blech, hinter deinen Beinen. Das ist der Hauptgrund für schlechtes WLAN am PC, nicht der Router.
Bevor du Geld ausgibst, lohnt eine einfache Prüfung: Halte ein Smartphone an die Stelle, an der der PC steht, und vergleiche die Anzeige mit der Position neben dem Router. Ist der Unterschied groß, ist die Abschirmung das Problem und ein Adapter mit externer Antenne hilft. Ist der Unterschied klein, liegt es an der Strecke zum Router und du brauchst einen Repeater oder Mesh.
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Ratgeber in diesem Bereich
WLAN-Stick für den PC
Wann ein Adapter mit externer Antenne reicht und wann nur ein Kabel hilft.
→WLAN-Repeater richtig einsetzen
Die Platzierung entscheidet, nicht das Gerät.
Der Adapter am PC
Interne Nano-Sticks stecken direkt am Gehäuse und damit im ungünstigsten Punkt. Ein Adapter mit ausrichtbarer Antenne, per Verlängerung auf den Tisch gestellt, bringt oft mehr als ein neuer Router.
Achte auf zwei Frequenzbänder. Das 5-Gigahertz-Band ist schneller und in Mehrfamilienhäusern deutlich weniger überlaufen als 2,4 Gigahertz.
TP-Link Archer T3U Plus
TP-LinkUSB-WLAN-Adapter mit zwei Frequenzbändern und externer Antenne, die sich ausrichten lässt.
- Externe Antenne statt interner Miniatur-Antenne
- USB-Verlängerung im Lieferumfang
- Läuft unter Windows und Linux
- Wi-Fi 5, kein Wi-Fi 6
- Antenne braucht freie Sicht, nicht hinter den Tower
Schaut man sich die Rezensionen und Erfahrungsberichte im Web genauer an, ergibt sich ein recht einheitliches Bild: Der Sprung gegenüber kleinen Nano-Sticks wird als deutlich beschrieben, besonders wenn der Adapter per Verlängerung auf den Tisch kommt.
Repeater richtig platzieren
Ein Repeater gehört auf halbe Strecke zwischen Router und Funkloch, nicht ins Funkloch selbst. Steht er dort, wo schon kaum Signal ankommt, verstärkt er ein schlechtes Signal.
Modelle mit eigenem Rückkanal zum Router halbieren die Geschwindigkeit nicht, das ist der wichtigste technische Unterschied zu billigen Verstärkern.
FRITZ!Repeater 1200 AX
FRITZRepeater mit Wi-Fi 6 auf beiden Bändern und LAN-Anschluss, der sich in ein FRITZ!-Mesh einfügt.
- Eigenes Funkband für die Verbindung zum Router
- LAN-Buchse, kann auch als Zugangspunkt dienen
- Fügt sich ins Mesh ein, ein Netzname bleibt
- Voller Nutzen nur mit FRITZ!Box
- Braucht eine ganze Steckdose
Schaut man sich die Rezensionen und Erfahrungsberichte im Web genauer an, ergibt sich ein recht einheitliches Bild: Die Einrichtung per Knopfdruck und der stabile Übergang zwischen Router und Repeater sind die Punkte, die am häufigsten positiv auffallen.
Wann Kabel die ehrlichere Antwort ist
Wenn der PC ohnehin fest steht, schlägt ein Netzwerkkabel jede Funklösung: kein Paketverlust, keine Schwankungen, keine Nachbarn im selben Kanal. Ein flaches Kabel unter der Fußleiste ist in einer Stunde verlegt.
Geht das nicht, ist Powerline die zweitbeste Wahl, allerdings abhängig von der Qualität der Hausinstallation.
Häufige Fragen
- Warum ist mein WLAN nur am PC schlecht?
Weil der Empfänger meist hinten am Gehäuse sitzt, oft unter dem Tisch und hinter Metall. Ein Adapter mit externer Antenne auf dem Tisch löst das häufig.
- Repeater oder Mesh?
Ein Repeater erweitert punktuell, Mesh übergibt Geräte sauber zwischen mehreren Stationen. Für eine Wohnung reicht meist ein gut platzierter Repeater.
- Hilft ein neuer Router?
Nur wenn er alt ist oder das 5-Gigahertz-Band fehlt. Gegen Abschirmung am PC hilft auch der beste Router nicht.