Mäuse
Eine Maus wählt man nach drei Dingen aus: nach der Hand, nach der Lautstärke und nach der Anzahl der Tasten, die du wirklich belegst.
Bei Mäusen wird viel über Abtastrate und dpi geredet. Für den Alltag ist beides längst kein Unterscheidungsmerkmal mehr, jeder aktuelle Sensor reicht. Was du merkst, ist die Form in der Hand, das Geräusch beim Klicken und ob die Zusatztasten dort sitzen, wo dein Daumen ohnehin liegt.
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Ratgeber in diesem Bereich
Maus für kleine Hände
Handlänge messen, Gewicht beachten, Form daraus ableiten.
→Maus mit vielen Tasten
Ein Daumenfeld lohnt nur, wenn du es blind triffst.
→Leise Maus
Gedämpfte Taster nehmen dem Klick die Schärfe, nicht den Druckpunkt.
Viele Tasten sinnvoll belegen
Ein Zwölferfeld am Daumen lohnt sich, wenn du regelmäßig dieselben Abläufe auslöst. In Rollenspielen sind das Fähigkeiten, in der Bildbearbeitung Werkzeuge, im Büro Textbausteine. Wichtig ist ein spürbares Raster, sonst triffst du blind die falsche Taste.
Profile im Speicher der Maus sind praktischer als Profile in der Software, weil sie am zweiten Rechner ohne Installation funktionieren.
Redragon M908 Impact mit 12 Daumentasten
RedragonKabelgebundene Maus mit einem Zwölferfeld am Daumen, insgesamt 18 belegbaren Tasten und Speicher für mehrere Profile.
- 12 Daumentasten in einem klaren Raster
- Profile werden in der Maus gespeichert
- Gewichte lassen sich herausnehmen
- Recht groß, für kleine Hände unpassend
- Software wirkt altbacken
Schaut man sich die Rezensionen und Erfahrungsberichte im Web genauer an, ergibt sich ein recht einheitliches Bild: Für MMOs und Makro-Arbeit gilt das Tastenfeld als der eigentliche Kaufgrund. Kritik gibt es vor allem an der Verarbeitung des Kabels.
Leise klicken im geteilten Raum
Gedämpfte Taster ändern nichts am Druckpunkt, sie nehmen nur die Höhe aus dem Geräusch. Wer abends neben schlafenden Kindern oder im Büro neben Kollegen arbeitet, merkt den Unterschied sofort.
Kabellos ist dabei kein Nachteil mehr. Für alles außer kompetitivem Spielen ist die Verzögerung eines guten Funkempfängers nicht wahrnehmbar.
Logitech M330 Silent Plus
LogitechKabellose Maus mit gedämpften Tastern. Der Klick ist spürbar, aber nach Herstellerangabe rund 90 Prozent leiser als bei der Standardvariante.
- Deutlich leiser Klick bei gleichem Druckpunkt
- Unifying-Empfänger, sehr sparsam
- Kostet wenig
- Nur 1000 dpi, für Bildbearbeitung grob
- Kein Bluetooth, nur USB-Empfänger
Schaut man sich die Rezensionen und Erfahrungsberichte im Web genauer an, ergibt sich ein recht einheitliches Bild: Der leise Klick ist der Grund, warum die Maus immer wieder in Büros landet. Die Batterielaufzeit wird regelmäßig als überraschend lang beschrieben.
Die richtige Größe finden
Miss von der Handwurzel bis zur Spitze des Mittelfingers. Unter 17 Zentimetern greifst du meist mit den Fingerspitzen, dann sind kleine, flache Mäuse angenehmer. Ab 19 Zentimetern liegt die Handfläche auf, dann braucht die Maus Höhe im Rücken.
Große Mäuse mit Daumenfeld sind fast immer für aufliegende Hände gebaut. Mit kleinen Händen erreichst du die hinteren Tasten nicht.
Häufige Fragen
- Wie viele dpi brauche ich?
Für Büro und Bildbearbeitung reichen 1000 bis 1600. Höhere Werte sind nur bei sehr hoher Auflösung und mehreren Monitoren nützlich.
- Sind leise Mäuse schlechter?
Nein. Der Taster ist gedämpft, nicht schwächer. Druckpunkt und Lebensdauer bleiben vergleichbar.
- Lohnt sich ein Daumenfeld im Büro?
Wenn du wiederkehrende Abläufe hast, ja. Für gelegentliches Kopieren und Einfügen reichen zwei Seitentasten.