Maus mit vielen Tasten

Ein Daumenfeld lohnt sich, wenn du täglich dieselben Abläufe auslöst. Entscheidend ist ein spürbares Raster, nicht die reine Anzahl.

Mäuse mit zwölf Daumentasten kommen aus den Online-Rollenspielen, wo Dutzende Fähigkeiten auf Tasten liegen. Der Nutzen reicht aber weiter: in der Bildbearbeitung landen dort Werkzeuge, im Schnittprogramm die Marker, im Büro Textbausteine.

Der häufigste Fehler ist, alle zwölf Tasten sofort zu belegen. Wer blind nicht trifft, drückt im Zweifel die falsche, und das ist schlimmer als eine Taste zu wenig.

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Das Raster entscheidet, nicht die Anzahl

Gute Daumenfelder sind leicht gewölbt und haben unterschiedlich geformte Reihen, damit der Daumen ohne Hinsehen die Zeile findet. Flache Felder mit identischen Tasten sind blind kaum bedienbar.

Ein bewährtes Vorgehen: zuerst nur die mittlere Reihe belegen, also vier Tasten. Nach einer Woche kommt die nächste Reihe dazu. So baust du das Muskelgedächtnis auf, statt dich zu überfordern.

Achte darauf, dass sich das Feld nicht dort befindet, wo dein Daumen die Maus normalerweise anhebt. Sonst löst du beim Umsetzen der Maus versehentlich Tasten aus.

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Kabelgebundene Maus mit einem Zwölferfeld am Daumen, insgesamt 18 belegbaren Tasten und Speicher für mehrere Profile.

Vorteile
  • 12 Daumentasten in einem klaren Raster
  • Profile werden in der Maus gespeichert
  • Gewichte lassen sich herausnehmen
Zu beachten
  • Recht groß, für kleine Hände unpassend
  • Software wirkt altbacken
Einordnung: Wenn du Tastenkombinationen auf den Daumen legen willst, bekommst du hier das meiste Raster fürs Geld.
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Profile gehören in die Maus, nicht in die Software

Mäuse mit eigenem Speicher behalten ihre Belegung auch am zweiten Rechner, ohne dass du Software installierst. Das ist im Büro oft der Unterschied zwischen benutzbar und nutzlos.

Wenn die Belegung nur in der Herstellersoftware liegt, hängt alles an einem Programm, das im Hintergrund laufen muss und bei Systemwechseln neu eingerichtet wird.

Praktisch sind Profile pro Anwendung: eines für das Spiel, eines für die Bildbearbeitung, eines fürs Büro.

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Kabellose Maus mit zwölf Daumentasten und insgesamt 19 belegbaren Tasten, mit Funkempfänger und Bluetooth.

Vorteile
  • Zwölf Daumentasten mit klarem Raster
  • Kabellos ohne spürbare Verzögerung
  • Sehr lange Laufzeit mit einer Batterie
Zu beachten
  • Teurer als kabelgebundene Modelle mit gleichem Tastenfeld
  • Für kleine Hände zu groß
Einordnung: Wenn du das Daumenfeld täglich nutzt, rechtfertigt der Wegfall des Kabels den Aufpreis. Für gelegentliche Makros reicht ein kabelgebundenes Modell.
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Für wen sich das nicht lohnt

Wenn du hauptsächlich kopierst, einfügst und im Browser blätterst, reichen zwei Seitentasten. Ein Zwölferfeld ist dann nur zusätzliches Gewicht und Fläche, die dein Daumen umgehen muss.

Bei kleinen Händen ist das Format meist unpassend, weil diese Mäuse für aufliegende Handflächen gebaut sind und die hinteren Tasten nicht erreichbar sind.

Eine Alternative sind kleine Zusatztastenfelder neben der Tastatur. Sie kosten weniger und lassen sich frei platzieren.

Häufige Fragen

Wie viele Tasten brauche ich wirklich?

Für Büroarbeit reichen zwei Seitentasten. Ein Zwölferfeld lohnt erst, wenn du täglich viele verschiedene Abläufe auslöst.

Kann man zwölf Tasten blind treffen?

Nur wenn das Feld gewölbt ist und die Reihen unterschiedlich geformt sind. Flache, gleichförmige Felder sind blind kaum bedienbar.

Warum sind Profile im Speicher der Maus wichtig?

Weil die Belegung dann auch ohne installierte Software an jedem Rechner funktioniert.

Sind solche Mäuse für kleine Hände geeignet?

Meist nicht. Sie sind für aufliegende Handflächen gebaut, die hinteren Daumentasten sind sonst nicht erreichbar.

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